Mariengrotte

» Vermittlerin aller Gnaden



"Maria, Muttergottes, Vermittlerin aller Gnaden"






Maria ist das Urbild und die Mutter der Kirche. Zu ihren Aufgaben gehört es, uns zu Christus zu führen, uns Gnaden zu erbitten und uns anzuleiten, den Weg der Heiligkeit im Alltag zu gehen mit dem Rosenkranz.


„Die katholische Lehre über Maria“

*Maria ist die Mutter Gottes*

Maria ist Mutter Gottes, weil ihr Sohn wahrer Gott ist. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Er ist der ewige Sohn Gottes, der für uns Mensch geworden ist.
Das erste Mariendogma wurde auf dem Konzil von Ephesus im Jahre 431 verkündet: „Wenn jemand nicht bekennt, dass der Emmanuel Gott ist und demnach die heilige Jungfrau im wahren Sinn des Wortes Gottesgebärerin, indem sie dem Fleische nach das fleischgewordene Wort Gottes gebar: der sei im Banne“
Maria war von Gott von Ewigkeit her dazu auserwählt worden, die Mutter seines Sohnes zu werden. Durch diese Würde hat Gott sie über alle Engel und Menschen erhoben.

*Maria ist Jungfrau geblieben*

Der hl. Joseph war nur Nähr- und Pflegevater Jesu. Er wurde im Traum durch einen Engel belehrt, dass Maria durch den Heiligen Geist die Mutter des Erlösers geworden war. Auch die Geburt Jesu vollzog sich auf wunderbare Weise: „Wie Christus später aus dem verschlossenen und versiegelten Grab hervorging und bei verschlossenen Türen zu den Jüngern kam (Joh. 20,19) oder wie die Sonnenstrahlen die feste Glasmasse durchdringen, ohne sie zu brechen oder irgendwie zu beschädigen: so und erhabener noch ging Jesus Christus aus dem Schoß der Mutter ohne jede Verletzung der mütterlichen Jungfräulichkeit hervor.“ (Römischer Katechismus)

*Maria ist von der Erbsünde frei geblieben*

Weil Maria auserwählt war, die Mutter des Sohnes Gottes zu werden, sollte sie keinen Augenblick ihres Lebens unter der Herrschaft der Sünde stehen. Darum hat sie Gott vor der Erbschuld bewahrt und ihr schon im ersten Augenblick ihres Lebens das Gnadenleben geschenkt. Sie war ohne Flecken der Sünde und voll Gnade, als Anna, ihre Mutter, sie empfing. Darum nennen wir Maria die unbefleckt Empfangene. Auch diese große Gnade hat Jesus durch seinen Tod am Kreuz verdient. 1854 hat Pius IX. dieses Dogma verkündet. Am 8. Dezember feiern wir das Fest der „Unbefleckten Empfängnis“.
Auch von persönlichen Sünden ist Maria ihr ganzes Leben lang frei geblieben.

*Maria ist mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden*
„Wie sollte Verwesung den Leib ergreifen, der das Leben aufnahm? Das ist bei der Seele und dem Leibe, der Gott selbst aufnahm, unmöglich und völlig ausgeschlossen“ (Johannes von Damaskus, Kirchenvater)
1950 hat Pius XII. das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verkündet. Der 15 August ist das größte Marienfest im Kirchenjahr.

*Maria ist die GNADENVERMITTLERIN, unsere himmlische Mutter, die Zuflucht der Sünder*

„Die Quellen aller Gnaden ist Christus. MARIA LEITET DIE GNADEN WEITER. Maria ist die geistige Mutter aller Getauften. Sie hat eine große Liebe zu ihren Kindern und ist in der glücklichen Lage, einem jeden geistige Gnaden zu vermitteln. Zufolge ihrer einzigartigen Stellung im Heilsplan Gottes hat der Heiland ihr die Aufgabe der Gnadenvermittlung übertragen.“ (Hl. Papst Pius X.)

Wie sehr Maria hilft, bezeugt die Erfahrung in ungezählten Fällen.
Wollen wir Maria alle Tage unseres Lebens treu verehren!
Denn gilt der Ausspruch vieler Heiliger: „Ein Kind Mariens geht niemals verloren.“



Gott, Heiliger Geist, Du Geist der Weisheit! Lenke durch den Stellvertreter Christi die ganze Kirche, damit sie siegreich und glorreich aus allen Stürmen hervorgehe.
Maria, gute Mutter der Priester! Erflehe uns viele gute, seeleneifrige Priester! Ja, viele heilige Priester!

Gott, Heiliger Geist, Du Geist der Entschlossenheit! Stärke Deine Priester! Richte auf, was darniederliegt, was krank, verzagt und mutlos ist. O Maria, gute Mutter der Priester! Erflehe uns viele, wahrhafte Sühnepriester!

Gott, Heiliger Geist, Du Geist des Trostes! Gib allen Priestern die Gnade: zu finden, was verlorenging, zu stärken, was schwach und elend ist. Lass Deine Priester Tag und Nacht in Deiner Liebe leben, dass sie immerzu Tröster und Helfer seien.
Maria, gute Mutter der Priester! Erflehe uns viele gute, seeleneifrige Priester, sowohl bei uns, als auch in den Missionen. Ja, Mutter, viele heilige Priester.

Gott, Heiliger Geist, Du Geist der Güte!
Senke in die Priesterseelen einen Strahl Deiner Güte, Deines Erbarmens, Deiner Liebe für die arme, immer tiefer sinkende Menschheit! Maria, gute Mutter der Priester! Erflehe uns gute, weise und kluge Priester, die den Abfall ins Heidentum noch aufzuhalten vermögen . Ja, Mutter, bitte um viele heilige Priester.

Gott, Heiliger Geist, Du Geist des Eifers! Belebe ihren Eifer, die Liebe zu den unsterblichen Seelen, besonders zu den Kinderseelen; gib ihnen Geduld und eine drängende Verantwortung! Maria, gute Mutter der Priester! Erflehe uns viele neue Priesterberufe! Erflehe uns viele gute seeleneifrige Priester! Ja, viele heilige Priester!

Göttlicher Heiland! Sieh Deine Mutter, vom Schmerz zerrissen, über Deinen toten Körper gebeugt! Entfache in den Herzen aller Priester eine innige Liebe und Verehrung zu Deiner reinsten Mutter, damit ihr Wirken durch ihre Fürsprache reich gesegnet sei.
Gott Heiliger Geist, Du Geist der Erkenntnis! Gib allen Priestern ein tiefes Verständnis für den Wert deiner Leiden und eine große Geduld und Ergebung in allen Prüfungen. Schmerzhafte Mutter Maria, sei Schutz und Trösterin der leidenden Priester! Gute Mutter, erflehe uns viele heilige Priester!











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