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Der Hohepriester Christus





Bei allem Wirken der nach dem Glauben der katholischen Kirche gültig geweihten Priester ist immer Christus der wahre Gott der Haupthandelnde.

Der Priester leiht IHM sein ganzes Wesen, damit Er sichtbar und hörbar durch ihn handeln kann.

Wenn Christus, der Hohepriester, also Gott selbst durch den Priester gültige Sakramente spendet, fließen die Gnaden vor allem unabhängig vom Spender (ex opere operato).
Geschieht die Verkündigung in ein Sakrament eingebettet, spricht Christus in besonderer Weise durch den Priester als der ewige Hohepriester.

Wenn Christus, der wahre Gott, der unendlich heilig und makellos ist in unserer Welt wirkt, muss auch Sein Stellvertreter möglichst heilig und makellos sein, was bedeutet, dass er sosehr in schenkender Liebe mit Christus verbunden sein soll, dass er alles daran setzt , Ihm ähnlich zu sein. Das Streben nach Heiligkeit und die ständige Umkehr, wenn er gefehlt hat, erwartet derjenige, der ihn zu diesem hohen Amt berufen hat.

Die Erhabenheit und Größe Christi, des Hohepriesters, muss in verschiedener Weise im äußeren Wirken des Priesters sichtbar aufleuchten:

- Ehrfürchtige Spendung der Sakramente
- Wahrheitsgetreue Verkündung gemäß dem universalen Lehramt der katholischen Kirche
- Tiefe, hingebende Liebe zu Gott, die sichtbar wird in der Hingabe seines ganzen Wesens an die hohe Aufgabe, zu der er berufen ist und selbstlose reine Liebe zu allen Menschen, denen er begegnet, besonders zu jenen, die ihm anvertraut sind.

Jeder Priester ist dazu berufen, diese hohe Ideal mit allen Kräften anzustreben. Er erhält bei der Priesterweihe von Christus die Amtsgnade, die ihn dazu befähigt.

Herr und Gott Du unendlich erhabener Hohepriester. In den Sakramenten schenkst Du den Gläubigen die dreifaltige Liebe durch die von Dir auserwählten Priester. Bei der Mitfeier der Heiligen Messe erfüllst Du ihre Seelen mit Deiner Herrlichkeit.



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